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Gegen Russland: Soros & Brzezinski fordern ein Schlachtfeld Europa

Geht es nach George Soros und Zbigniew Brzezinski, so soll die Europäische Union sich militärisch gegen Russland hochrüsten und sich stärker in der Ukraine engagieren. Europa soll nach zwei Weltkriegen nun wieder zum blutigen Schlachtfeld werden. An Hilfswilligen mangelt es hierbei nicht.

Von Marco Maier

Soros und Brzezinski sind US-Amerikaner mit osteuropäischen Wurzeln – und sie beide verbindet eine gewisse Russophobie, die auch in Europa stärker zum tragen kommen soll. Damit bereiten beide jenen Boden vor, welcher den europäischen Kontinent nach den beiden vergangenen Weltkriege erneut zum riesigen Schlachtfeld machen würde. Offenbar glauben sie, dass damit die bisherige weltpolitische Vormachtstellung der USA verlängert werden könnte.

So forderte der US-Spekulant George Soros die EU dazu auf, in einer „Kriegsanstrengung“ höhere Haushaltsdefizite in Kauf zu nehmen, um somit für einen Krieg gegen Russland gerüstet zu sein. Er behauptet, dass „weder die politischen Führer Europas noch die Bürger erkennen, dass Russlands Angriff auf die Ukraine ein direkter Angriff auf die EU und ihre Prinzipien“ sei. Und so fordert er in einem Artikel für das Project Syndicate massive Kriegsvorbereitungen von der EU: „Es sollte für einen Staat oder für eine Gruppe von Staaten klar sein, dass man im Kriegsfall nicht weiter auf fiskalische Austerität setzt, wie die EU das immer noch macht. Alle verfügbaren Ressourcen sollten eingesetzt werden in einer Kriegsanstrengung, auch wenn das zu Haushaltsdefiziten führt.“

Darin führt Soros fort: „Die Mitglieder der EU befinden sich im Kriegszustand. Sie müssen beginnen auch so zu handeln. Das bedeutet, sie müssen ihre Verpflichtung auf einen fiskalischen Sparkurs modifizieren und erkennen, dass es besser für sie ist der Ukraine zu helfen, sich selbst zu verteidigen, und nicht darauf zu vertrauen, dass sie die EU nicht direkt verteidigen müssen.“ Angesichts der drohenden Staatspleite fordert der Spekulant nun auch eine umfassende Kapitalspritze von 20 Milliarden Dollar für die Ukraine, welche die EU bereitstellen soll. Das natürlich nicht ohne Eigennutz, zumal er selbst auch Geld in ukrainische Staatsanleihen investiert hat.

Doch Soros steht nicht allein da. Auch der ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski schlägt in die selbe Kerbe. Er rät der EU, sich massiv in der Ukraine zu engagieren. Damit habe sie angeblich die Chance eine Weltmacht zu werden. Dass das Weltmachtstreben schon in der Vergangenheit nicht selten zu großen Kriegen führte, scheint ihm dabei völlig egal zu sein. Brzezinski, der ein ausgewiesener Kreml-Feind ist, gilt als Freund einer umfassenden Destabilisierungspolitik im eurasischen Raum. Damit, so seine Überlegung, kann Russland politisch instabil werden, was dann wiederum dem Westen deutliche wirtschaftliche Vorteile verschafft.

Wie man erkennt, arbeitet das US-Establishment an einem neuen offenen Weltkrieg, in dem der europäische Kontinent erneut in Schutt und Asche gelegt werden soll. Wie schon in den beiden vorigen Weltkriegen auch, soll wohl das Staatsgebiet der USA weitestgehend von kriegerischen Aktionen verschont bleiben. Es genügt doch, wenn sich wieder einmal willfährige Idioten finden, die in diesem Stellvertreterkrieg den Kopf für die US-Interessen hinhalten.

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